
Ursprung des
Belgischen Schäferhundes

Wie sieht die Entstehungsgeschichte, ursprüngliche Verwendung und historische Verbreitung aus?
Der Ursprung des Belgischen Schäferhundes in all seinen Varietäten geht auf verschiedene Hüte- und Treibhunde zurück.
Welche Rassen sind Die Vorfahren vom belgischen schäferhundes?
Die Vorfahren vom Belgischen Schäferhunden waren unzählige Hüte- und Treibhunde unterschiedlichsten Typs mit vielfältigen Haarkleidvarianten, die vormals als Arbeitshunde die Schafe behüteten, beschützten und von Weide zu Weide brachten.

Welches Problem sollte der belgische schäferhund lösen?
Eine Großzahl aller existierenden Hunderassen, wurden aufgrund der Bedürftigkeit der Menschen für zusätzliche Arbeitskräfte geschaffen, um die verschiedensten Aufgaben und Tätigkeiten durch die tatkräftige und unermüdliche Unterstützung von Hunden zu bewerkstelligen, da die Arbeiten mitunter einfach zu gefährlich und anspruchsvoll für Menschen gewesen wären oder nur ersatzweise durch mehrere Personen hätten erledigt werden können. Dies galt für die Jagd, Fischerei, Transportieren von Lasten, bis hin zum Hüten von Vieh oder Haus und Hof – so auch im Fall des Belgischen Schäferhundes (auch umgangssprachlich “Belgier” genannt).

Die Halter benötigten zu der Zeit, in der der Belgier als Hunderasse entstand, zuverlässige und arbeitsfreudige Partner, für die beschwerlichen Aufgaben rund um das Hüten und Treiben ihrer Nutztiere. Allen voran der Schafe.
Da zu dieser Zeit die Wilderei durch Mensch und Tier gang und gäbe war, sorgte der Belgier für Sicherheit und Schutz der Nutztiere und das Hab und Gut seiner Besitzer. Sie bewachten das Eigentum, das gleichzeitig auch die Haupteinnahmequelle Ihrer Herrchen/Frauchen darstellte. Sprich, sie sicherten und verteidigten die Existenz seiner Menschen.

Wie wurden der belgische schäferhund eingesetzt?
Der Belgier wurde jeher als leistungsfähige, arbeitseifrige und ausdauernde Arbeits- und Gebrauchshunde angeschafft und beim Dienst an der Herde eingesetzt – seine Besitzer waren primär Schäfer und Landwirte, die den Belgier für diverse Jobs benötigte, die zur Bewältigung ihres Arbeitsalltags und/oder Sicherung ihrer Habseligkeiten, anfielen.
Bei der Arbeit an der Herde, bewacht der Belgier als Herdengebrauchshund das Vieh (Schafe, Rinder etc.), sorgten durch hohe Aufmerksamkeit, Reaktionsschnelligkeit und ausdauerndes und wendiges Laufvermögen dafür, dass kein Tier sich von der Weide absondern konnte und beim Treiben von A nach B, keines verloren ging. Sollten Raubtiere oder menschliche Tierdiebe versuchen sich der Herde zu nähern, so diente der Belgier mit seinem ausgeprägten Territorialverhalten zum Schutz und Verteidigung, damit kein Herdentier zu Schaden kam oder gar erbeutet werden konnte. So war der Belgier also die Bodyguards der Schafe und anderen Nutztiere, die unsere Besitzer zur Existenzsicherung hielten.
Wenn die Schafherde zeitweise in ihren Stallungen auf den Bauernhöfen verweilten, sorgte der Belgier natürlich auch als Haus- und Hofhund für Sicherheit rund um die Höfe.



















